Die Olympischen Winterspiele

Vom 9. bis 25. Februar 2018 finden die 23. Olympischen Winterspiele in PyeongChang statt.

Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt. Sicherlich fragst du dich, wie das erst die 23. Winterspiele sein können, wenn seit 1924 bereits 94 Jahre vergangen sind. Das liegt daran, dass die Olympischen Winterspiele nur alle vier Jahre statt finden.

Donald mit Flagge

Die Tradition der Olympischen Spiele geht auf antike Spiele aus Griechenland zurück. Diese wurden 776 vor Christus zur Ehren der griechischen Götter auf dem heiligen Hain von Olympia abgehalten. Damals gab es jedoch nur eine einzige Disziplin: den Stadionlauf.

Der Lauf ging über die Länge des Stadions, welche ca. 192,27 Meter lang war. Der Sieger durfte das Feuer vor dem Zeustempel entfachen und wurde mit einem Olivenkranz belohnt. Der einfache Wettkampf dauert lediglich einen Tag. Erst später als weitere Sportarten hinzukamen, verlängerte sich die Veranstaltungsdauer.

Zu dieser Zeit waren die Olympischen Spiele noch kein Wettbewerb, bei dem Athleten verschiedener Völker gegeneinander antraten. Die griechischen Olypmischen Spiele wurden 394 nach Christus von Kaiser Theodosius abgeschafft. Dieser bezeichnete den Wettkampf als heidnisches Ritual, der mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar ist.

Erst 1894, also mehr als 1.500 Jahre später, wurden die Olympischen Spiele durch Pierre Coubertin wieder entdeckt und eingeführt. 1986 fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen statt. Das offizielle Symbol, die fünf Ringe, entwarf ebenfalls Coubertin. Diese sollen die fünf Kontinente symbolisieren.

Die Sportarten der Winterspiele